Zurück zum Ursprung?

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Zu Beginn des Jahres gingen weltweit Berichte über tiefgehende Änderungen bei Facebook durch die Medien. Mark Zuckerberg, CEO und Gründer des sozialen Netzwerkes Facebook, will mit einer groß angelegten Algorithmus-Überarbeitung die weltweit führende Social Media Plattform wieder beliebter machen. Facebook soll sich wieder auf seine Ursprünge besinnen, als Plattform für menschliche Interaktion und Kommunikation. Im Folgenden versuchen wir etwas Licht in diese Entwicklungen zu bringen.

Der seit Monaten in der Kritik stehende Facebook-Algorithmus wurde in den Wochen rund um den Jahreswechsel tiefgehend verändert. Für private NutzerInnen auf den ersten Blick vielleicht nicht wirklich sichtbar, wurde die Art und Weise wie und an wen welche Beiträge ausgeliefert werden sehr stark adaptiert. Facebook gab sich davor selbstkritisch. Die Plattform habe sich in den letzten Jahren sehr stark in eine News- & Werbeplattform verändert und man will diesen Trend nun radikal umkehren. 

Was bedeutet dies im Detail? Facebook präferiert ab sofort Postings, die ein oder mehrere der folgenden Attribute aufweisen:

  • Inhalte mit hohen Interaktionsraten (viele Kommentare, Likes usw.)
  • Inhalte von Freunden oder Inhalte mit denen Freunde interagieren
  • Inhalte, die die Kommunikation und den Austausch zwischen Personen fördern

Was heißt nun präferieren? Jene Beiträge, die diese Kriterien erfüllen, werden weiter oben im Newsfeed eingereiht und somit ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie von den Nutzern auch gesehen werden.

Wörtlich heißt es in der Presseaussendung von Facebook:

“With this update, we will prioritize posts that spark conversations and meaningful interactions between people. To do this, we will predict which posts you might want to interact with your friends about, and show these posts higher in feed. These are posts that inspire back-and-forth discussion in the comments and posts that you might want to share and react to – whether that’s a post from a friend seeking advice, a friend asking for recommendations for a trip, or a news article or video prompting lots of discussion.”

Facebook möchte also wieder die Interaktion zwischen Freunden und Familien stärken und spielt den NutzerInnen künftig vorzugsweise jene Postings aus, mit welchen sie laut Algorithmus am ehesten aktiv interagieren werden. Für Werber auf Facebook ist es also in Zukunft nun essentiell Content zu generieren, welcher die NutzerInnen zur Interaktion ermuntert. Anders formuliert, heißt das, dass man sich nicht mehr die Frage stellen sollte, wie man am besten die Marke bewerben kann, sondern welche Inhalte die UserInnen & potentiellen Fans interessieren könnten.

Wenngleich zu vermuten ist, dass die Änderungen nicht nur die Qualität der Plattform steigern, sondern auch noch mehr Werbegelder in die Kassen von Facebook spülen sollen, begrüßen wir die Änderungen grundsätzlich. BRANDSETTER fokussiert seit jeher auf relevanten und hochwertigen Content und wir versuchen einen gesunden Mix aus Werbung und inhaltlichen Mehrwert zu finden. Beiträge mit reinem Newscharakter oder klassische Abverkaufs-Postings werden möglichst vermieden. Insofern konnte ein massiver Absturz der Reichweiten unserer Kunden vermieden werden. 

Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Terminvereinbarungen gerne unter: office@brandsetter.at

Links:

Presseaussendung Facebook

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